KEINE ANGST MEHR

 

 

 

  

 

In Memoriam

 

Andrea Seyfferth schrieb in den Jahren 1986 bis 1992

Tagebuch, Gedichte und malte,

um etwas von ihren Gefühlen, ihren Ängsten auszudrücken.

Ihr Leben war eine ewige Suche.

Ängste, aus der Kindheit durch ihr gesamtes Leben getragen,

bewegten sie ständig.

Auf der Suche nach sich selbst,

nach einem passenden Partner, einer Partnerin,

nach Liebe und Geborgenheit

versuchte sie ihr Leben immer auf der Überholspur zu leben,

doch freiwillig suchte sie auch Hilfe in einer Therapie.

Als sie an Blasenkrebs erkrankte, kämpfte sie den Kampf

und schrieb, als die Ärzte sagten, sie sei nun gesund, ihr Buch

Blasenkrebs und das Leben geht weiter

Da endlich fand sie den Partner, von dem sie immer geträumt hatte,

den sie auch schon länger als Brief- und Telefonfreund kannte und heiratete ihn.

Als sie sich endlich angekommen fühlte, voller Glück war,

stellte sich bei einer Routineuntersuchung heraus,

dass  der Krebs wieder aktiv geworden war.

Sie wollte so gerne noch ihre Gedichte und Erlebnisse veröffentlichen,

doch blieb ihr keine Zeit mehr

   Sie starb 2006

      Ihr Mann ist einer meiner besten Freunde.    

Wir wollten posthum ihren Wunsch erfüllen

So entstand:

 

 

 

 

 

Das Buch erschien im September 2009

im

www.mcginleyverlag.de

 

 

 

 

Schlusswort

 

Ich habe die handgeschriebenen Texte

von Andrea Seyfferth  so übernommen,

 wie sie von ihr geschrieben waren.

Da sie fast gänzlich auf Satzzeichen verzichtete,

habe ich mich dem angepasst.

Beim Betrachten der Bilder, beim Lesen der Texte

 werden Ängste und auch Wünsche überdeutlich,

die die Schreiberin und Zeichnerin bewegten.

 

Flora von Bistram

Andrea mit einer ihrer Leidenschaften Andrea mit einer ihrer Leidenschaften

BUCHAUSZUG

 

 

 

Es ist wichtig zu wissen

wann Frau was sagt

Es ist noch wichtiger zu wissen

wann Frau wem was sagt

Es ist ganz wichtig zu wissen

dass du mir alles sagen kannst

 

 

Gedanken Zeichnung von Andrea Gedanken Zeichnung von Andrea

 

 

 

Ich mag was ich geschrieben habe

Überfordere ich dich

Meine Gedanken kann ich nicht

in Worte fassen

Ich möchte sie dir mitteilen

Schreiben

Es geht noch nicht

Meine Angst vor deiner Ablehnung

ist zu groß

Und doch schreibe ich dir

meine Gedanken

Nicht in Schönschrift

Aber

Heile Welt - Zeichnung  Andrea Heile Welt - Zeichnung Andrea
"Trigeminusneuralgie" Zeichnung von Andrea "Trigeminusneuralgie" Zeichnung von Andrea

 

 

Angst begleitet uns

unser ganzes Leben

Nur die Toten

sind frei von Angst

 

                     Andrea

 

"Nicht was du

zusammenfegst,

sondern was du

verstreust,

erzählt, wie du dein

Leben gelebt hast"

http://floravonbistram-bei-bookrix.blogspot.com/

 

 

Auch wenn die Sonne

mir mal nicht scheint,

freue ich mich,

denn sie könnte

jeden Augenblick

die grauen Wolken

durchbrechen.

 

 

 

Nur ein Hinweis:

viele meiner Fotos

in den Texten

lassen sich

durch Anklicken

vergrößern

 

 

 

 

 

 

Nur da bist du

mit den richtigen

Menschen zusammen,

bei denen du sein kannst,

wie du bist,

wie du fühlst

und wo du fühlst,

dass diese Menschen sind

wie sie sind

und wie sie fühlen

 

 

UH2006

 

 

 

Wer es verstehen kann, der verstehe es.
Wer aber nicht, der lasse es ungelästert

und ungetadelt.

Dem habe ich nichts geschrieben.

Ich habe für mich geschrieben.


Jakob Böhme

 

 

 

Wenn ich tot bin,

darfst du gar nicht trauern

Meine Liebe

wird mich überdauern

und in fremden Kleidern

dir begegnen

und Dich segnen.

 

Ringelnatz

 

             Zeit

Zeit der Liebe, Zeit des Lebens,
Zeit des Nehmens, Zeit des Gebens
Zeit der Freude, Zeit des Leidens
Zeit der Tränen, Zeit des Scheidens
Zeit des Küssens, Zeit des Kosens
Zeit der Stürme, Zeit des Tosens
Zeit der Hoffnung, Zeit des Schmerzes
Zeit des Glauben, Zeit des Herzens
          Zeit bleibt Zeit

 

             UH

 

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abzuschreiben, weiterzugeben.
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Wie eine Feder

 

eben noch schwebend

im Himmel

der explodierenden

Gefühle

und jetzt,

am Boden,

noch nicht zerstört

ein wenig

sonnenbeschienen-

meine Hoffnung

kleine Feder

 

2004

 

 

 

 

 

 

Deine Hände,

deine Augen,

deine Stimme,

dein Mund,

dein Körper,

ganz und gar

DU

 


1979

"Denke lieber an das,

was du hast,

als an das,

was dir fehlt!

Suche von den Dingen,

die du hast,

die besten aus

und bedenke dann,

wie eifrig du

nach ihnen gesucht

haben würdest,

wenn du sie nicht hättest"


Marc Aurel

Als taktlos

wird meistens

derjenige bezeichnet,

der das ausspricht,

was alle

anderen denken.