GELB IST DER KRIEG

GELB IST DER KRIEG

DIESER FEIND UNSRER WELT

UND GRAU IST DIE ASCHE

IN DIE ALLES ZERFÄLLT

 

Dieser Vers aus dem Lied

>Welche Farben hat die Welt< von Drafi Deutscher  

hat mich schon in ganz jungen Jahren berührt.

http://www.youtube.com/watch?v=0G3A-E1tdSI

 

später das Lied von Udo Lindenberg

Wozu sind Kriege da

 

http://www.youtube.com/watch?v=ZnyR-zDzknE

 

 

und  Tell me why

 

 

 

 

 

Immer wieder

 

Und wieder verschließen wir unsere Ohren

den stummen Schreien des angstvollen Volks,

die lautlos verenden im Brennen der Türme,

wie werden die nächsten Kinder geboren?

 

Nie öffnen wir Augen für das Chaos der Welt,

wir sehen nicht hin in die Feuerstürme,

die Hände halten wir fest vor dem Munde,

um ja nicht zu schreien, was uns hier missfällt.

 

Die Fluten der Meere werden niemals verdecken,

des Menschen Verschulden auf unserm Planet,

dem schlägt durch Ignoranz bald die letzte Stunde,

so werden wir alle durch Atomkraft verrecken.

 

2011

 


In der historisch belegten Menschheitsgeschichte

haben knapp 14.400 Kriege stattgefunden,

denen ungefähr 3,5 Milliarden Menschen

zum Opfer gefallen sind

 

Die Leidtragenden und absoluten Verlierer sind IMMER die Kinder

 

 

 

 

Schlagzeilen

 

Im vergangenen Jahrzehnt starben zwei Millionen Kinder in Kriegen und durch bewaffnete Konflikte

Schätzungsweise 20 Millionen Kinder sind durch Kriege zu Flüchtlingen geworden

Auf der ganzen Welt werden über 250'000 Kinder in rund 20 bewaffneten Konflikten eingesetzt , entweder als Angehörige regulärer Streitkräfte oder als Mitglieder von bewaffneten Gruppen.

Zahllose Kinder werden in bewaffneten Auseinandersetzungen verletzt, verstümmelt, zu Waisen gemacht oder gar getötet.

 

 

 

 

Kinder im Krieg und auf der Flucht

 

Kinder als Zielscheibe

 

Überfälle auf Dörfer und gezielter Terror

gegen Frauen und Kinder

gehören immer öfter

zur Taktik der Kriegsherren.

Die Menschen in den Kriegsgebieten

zahlen einen

schrecklichen Preis,

mehr als 90 Prozent der Opfer

sind mittlerweile Zivilisten.

 

 

AFRIKA

 

Tränenlose Augen

Spiegel des Leids

Blick ins Nirgendwo

Mütter

in kraftlosen Armen

kleine Wesen

keine Kraft zum Schreien,

geboren ins Elend

in Krieg und Hunger

umschwirrt von Fäulnis

der lästigen Fliegen

gleißendes Licht

holt dich zurück

aus der Qual

Seele

die die Welt

berühren sollte

           

 

                                                                   2007

 

 

 

Bild: Henri Rousseau (genannt Der Zöllner): Der Krieg, 1894

KÜNSTLER GEGEN DEN KRIEG

http://www.onlinekunst.de/frieden/eingang_d.html

 

 

 

 

Für euch, Kriegswaisen

 

Mutter, oh Mutter,

liebste Mutter mein,

wie gerne wollte ich immer,

immer dein Kind nur sein.

Grausamer Krieg,

Soldaten

so hart und gemein,

hinderten dich grob

uns eine Mutter zu sein.

Dein geschundener Körper

zu ihrer Lust,

zerschmetterter Schädel,

ein Schuss in der Brust.

Allein liegst du fern

im Heimatland,

doch niemals zerreißt

unser  Sehnsuchtsband.

 

1973

 

 

 

"Nicht was du

zusammenfegst,

sondern was du

verstreust,

erzählt, wie du dein

Leben gelebt hast"

http://floravonbistram-bei-bookrix.blogspot.com/

 

 

Auch wenn die Sonne

mir mal nicht scheint,

freue ich mich,

denn sie könnte

jeden Augenblick

die grauen Wolken

durchbrechen.

 

 

 

Nur ein Hinweis:

viele meiner Fotos

in den Texten

lassen sich

durch Anklicken

vergrößern

 

 

 

 

 

 

Nur da bist du

mit den richtigen

Menschen zusammen,

bei denen du sein kannst,

wie du bist,

wie du fühlst

und wo du fühlst,

dass diese Menschen sind

wie sie sind

und wie sie fühlen

 

 

UH2006

 

 

 

Wer es verstehen kann, der verstehe es.
Wer aber nicht, der lasse es ungelästert

und ungetadelt.

Dem habe ich nichts geschrieben.

Ich habe für mich geschrieben.


Jakob Böhme

 

 

 

Wenn ich tot bin,

darfst du gar nicht trauern

Meine Liebe

wird mich überdauern

und in fremden Kleidern

dir begegnen

und Dich segnen.

 

Ringelnatz

 

             Zeit

Zeit der Liebe, Zeit des Lebens,
Zeit des Nehmens, Zeit des Gebens
Zeit der Freude, Zeit des Leidens
Zeit der Tränen, Zeit des Scheidens
Zeit des Küssens, Zeit des Kosens
Zeit der Stürme, Zeit des Tosens
Zeit der Hoffnung, Zeit des Schmerzes
Zeit des Glauben, Zeit des Herzens
          Zeit bleibt Zeit

 

             UH

 

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Wie eine Feder

 

eben noch schwebend

im Himmel

der explodierenden

Gefühle

und jetzt,

am Boden,

noch nicht zerstört

ein wenig

sonnenbeschienen-

meine Hoffnung

kleine Feder

 

2004

 

 

 

 

 

 

Deine Hände,

deine Augen,

deine Stimme,

dein Mund,

dein Körper,

ganz und gar

DU

 


1979

"Denke lieber an das,

was du hast,

als an das,

was dir fehlt!

Suche von den Dingen,

die du hast,

die besten aus

und bedenke dann,

wie eifrig du

nach ihnen gesucht

haben würdest,

wenn du sie nicht hättest"


Marc Aurel

Als taktlos

wird meistens

derjenige bezeichnet,

der das ausspricht,

was alle

anderen denken.