DIE UNSICHTBAREN

 

 

Elfen und Feen

 

Ein Raunen, ein Wispern,

ein Rauschen und Knistern,

ein Hauch aus den Sphären -

und sichtbar sie wären,

wenn Herzen voll Glauben

den Augen erlauben,

sie einmal zu sehen -

die Elfen und Feen

 

 

FvB

 

 

 

 

 

 

Elfenreigen

 

Miniaturen sind sie, wie feinstes Porzellan,

Schmetterlingsflügel heben schimmernd sie an

wie Seidengespinst weht ihr goldenes Haar,

die Augen voll Güte sind ehrlich und klar.

 

Und gehst du des Nachts ganz leis durch den Wald,

wirst du sie erkennen, sie berühren dich bald

in deiner Seele, die an Lichtwesen glaubt,

die nicht ihres Fadens ins Jenseits beraubt.

 

Lausch ihren Liedern, die das Leben besingen,

wieg dich im Tanze, lass es tief in dir klingen,

lass es geschehen und im Heimwärts gehen,

kannst du froh denken, du hast Elfen gesehen.

 

 

 

 

 

 

 

Was huscht da im Garten?

 

 

Was huscht denn da in unserm  Garten,

kann ruhen nicht und auch nicht warten,

das flink verschwindet, wenn ich nahe,

als ob es vor Menschenblick sich wahre?

Was ist es nur, so zart und fein,

das kann doch nur ein Wichtel sein.

 

 

Dann kam der Vater, sprach unberührt:

Das was du sahst, was du gespürt,

ein Wichtel meinst du? Sicher nicht,

es war wohl nur ein Mäuserich.

Oh, wie prosaisch mancher Mann

die zarte Freud zerstören kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

                               'Solveig's Song'

 

"Nicht was du

zusammenfegst,

sondern was du

verstreust,

erzählt, wie du dein

Leben gelebt hast"

http://floravonbistram-bei-bookrix.blogspot.com/

 

 

Auch wenn die Sonne

mir mal nicht scheint,

freue ich mich,

denn sie könnte

jeden Augenblick

die grauen Wolken

durchbrechen.

 

 

 

Nur ein Hinweis:

viele meiner Fotos

in den Texten

lassen sich

durch Anklicken

vergrößern

 

 

 

 

 

 

Nur da bist du

mit den richtigen

Menschen zusammen,

bei denen du sein kannst,

wie du bist,

wie du fühlst

und wo du fühlst,

dass diese Menschen sind

wie sie sind

und wie sie fühlen

 

 

UH2006

 

 

 

Wer es verstehen kann, der verstehe es.
Wer aber nicht, der lasse es ungelästert

und ungetadelt.

Dem habe ich nichts geschrieben.

Ich habe für mich geschrieben.


Jakob Böhme

 

 

 

Wenn ich tot bin,

darfst du gar nicht trauern

Meine Liebe

wird mich überdauern

und in fremden Kleidern

dir begegnen

und Dich segnen.

 

Ringelnatz

 

             Zeit

Zeit der Liebe, Zeit des Lebens,
Zeit des Nehmens, Zeit des Gebens
Zeit der Freude, Zeit des Leidens
Zeit der Tränen, Zeit des Scheidens
Zeit des Küssens, Zeit des Kosens
Zeit der Stürme, Zeit des Tosens
Zeit der Hoffnung, Zeit des Schmerzes
Zeit des Glauben, Zeit des Herzens
          Zeit bleibt Zeit

 

             UH

 

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Wie eine Feder

 

eben noch schwebend

im Himmel

der explodierenden

Gefühle

und jetzt,

am Boden,

noch nicht zerstört

ein wenig

sonnenbeschienen-

meine Hoffnung

kleine Feder

 

2004

 

 

 

 

 

 

Deine Hände,

deine Augen,

deine Stimme,

dein Mund,

dein Körper,

ganz und gar

DU

 


1979

"Denke lieber an das,

was du hast,

als an das,

was dir fehlt!

Suche von den Dingen,

die du hast,

die besten aus

und bedenke dann,

wie eifrig du

nach ihnen gesucht

haben würdest,

wenn du sie nicht hättest"


Marc Aurel

Als taktlos

wird meistens

derjenige bezeichnet,

der das ausspricht,

was alle

anderen denken.